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Philosophische Fakultät

News Dezember 2015

AKTUELLES
Neues im Alten entdecken: Archäologie international

Sie suchen ein spannendes Masterstudium und möchten Auslandserfahrung sammeln? Dann ist das Double Degree Programm in Klassischer Archäologie (M.A.) das Richtige für Sie.

Zusammen mit der Università degli Studi di Palermo (Italien) bietet die Universität Göttingen einen internationalen Doppelabschluss in Klassischer Archäologe (M.A.) an. Jeweils fünf Studierende können jährlich dieses Angebot wahrnehmen. Voraussetzung sind Italienisch-Kenntnisse auf B1-Niveau, die Sie auch im ersten Semester in hierfür speziell zugeschnittenen Kursen in Göttingen erwerben können. Das Masterstudium beginnt zum Wintersemester 2016/17.

Bewerben können Sie sich bis zum 30.05.2016.

Kontakt: Dr. Chiara Blasetti Fantauzzi, cblaset@gwdg.de

Weitere Infos: http://www.archaelogie.uni-goettingen.de

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© Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse, Universität Göttingen

Den Austausch als Chance begreifen

Gegen Fremdfeindlichkeit, gegen Intoleranz: Die Universität Göttingen ist eine weltoffene Hochschule und möchte die Vielfalt und den interkulturellen Austausch unterstützen.

Wie das geht? Zum Beispiel mit dem Gasthörerprogramm, das Flüchtlingen die Möglichkeit bietet, sich kostenlos als Gasthörer einzuschreiben und so der deutschen Sprache wie auch universitären Wissensinhalten näherzukommen.
Verständnisprobleme? Die SUB und die BBK bieten neben englischsprachigen Führungen auch solche in arabischer und persischer Sprache an. Bei offenen Fragen hilft die Sondersprechstunde für Flüchtlinge in der Studienzentrale weiter.
Sie möchten geflüchtete Menschen bei ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen? Mit dem Buddy-Programm begleiten Sie Flüchtlinge, die am Gasthörerprogramm teilnehmen, oder werden Sie Teil der studentischen Initiative „Conquer Babel“, die neben Deutschkursen auch Unterstützung bei Arzt- oder Ämterbesuchen anbietet.

Informationen für Flüchtlinge über Angebote an der Universität gibt es hier: https://www.uni-goettingen.de/de/516082.html

Sie möchten Flüchtlinge unterstützen? Informationen zum Buddy-Programm und anderen Initiativen finden Sie hier: https://www.uni-goettingen.de/de/516367.html oder hier: http://www.uni-goettingen.de/de/praxisstudienprojekt-qualifizierte-vorbereitung-und-fachliche-betreuung-von-lehramtsstudierenden-f%C3%BCr-die-sprachenf%C3%B6rderung-von-fl%C3%BCchtlingen/523157.html

STUDIUM
"Was studierst Du?" - Studierende stellen sich vor

Eva Schiwek ist 25 Jahre alt und studiert Kulturelle Musikwissenschaft und Philosophie im 2-Fach-Master.

Mein Studienfach klingt nach... einer guten Kombination aus Musik und Kulturwissenschaft.

Mich hat überrascht, dass... man doch so viel lesen muss! Unser Lesepensum hat meine Erwartungen wirklich übertroffen.

Im Studienalltag... haben wir im Bachelor Grundlagen, wie zum Beispiel Harmonielehre oder Instrumentenkunde, gelernt. Jetzt im Master lesen wir sehr viel und besprechen in den Seminaren Musik aus aller Welt. Wichtig ist es, Bezüge zwischen der Musik und den kulturtheoretischen Texten mit Hilfe von Musikbeispielen herzustellen.

Wenn ich nicht in der Uni bin... verbringe ich viel Zeit auf meinem Balkon, dort habe ich mir eine Grünoase angepflanzt. Außerdem fechte und tanze ich sehr gerne.

Nach meinem Abschluss... würde ich gerne in einem künstlerischen Betriebsbüro arbeiten. Als Einstieg würde mir ein Volontariat oder Praktikum, zum Beispiel bei den Händel-Festspielen, gefallen.

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Eva Schiweck, © privat

Vorsicht, Geistesblitze!

Ein Blick hinter die Kulissen des YLAB

„Super, dass es so was gibt“, findet Paul, 18. Er hat als Schüler an einem Projekt im YLAB-Geisteswissenschaftliches Schülerlabor teilgenommen: „Die Zusammenarbeit mit den Studenten hat Spaß gemacht und es war spannend, sich selbst von allem ein Bild machen zu können.“ YLAB, was steckt eigentlich dahinter? Als Schülerlabor hat das YLAB es sich zum Ziel gemacht, Schülern schon mal vorab die Grundsätze von geisteswissenschaftlichem Arbeiten und Forschen zu erklären und ihnen gleichzeitig auch die Vielfältigkeit eines solchen Studiums näher zu bringen.
Das Prinzip lautet „HandsOn“. Die Schüler erhalten Zugang zu alten Handschriften und Urkunden, können aber auch Computeranimationen erstellen oder die Theaterbühne nutzen. Der Zugang zum Wissen soll so frei und unproblematisch wie möglich eröffnet werden. Dazu können Kurse unterschiedlicher Fachgebiete belegt werden, organisiert von Dozierenden und Studierenden der Universität Göttingen. „Es ist eine schöne Aufgabe, die in der Philosophischen Fakultät und der Theologie vereinigten Fächer – auch die Fächer, die nicht im schulischen Curriculum verankert sind – bei Schülerinnen und Schülern bekannt zu machen, Jugendliche für die Kulturwissenschaften zu begeistern und Studierenden frühzeitige Unterrichtserfahrungen zu ermöglichen“, erklärt der Leiter des YLAB, Dr. Gilbert Heß. Lehrerinnen und Lehrer haben zudem die Möglichkeit, an Fortbildungen teilzunehmen und zusammen mit ihren Schülern über aktuelle Forschungsfragen zu diskutieren.

Mehr zum YLab gibt es hier: http://ylab.uni-goettingen.de/home/

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© YLAB

Fangen Sie im Sommersemester mit Ihrem Masterstudium an

...und bewerben Sie sich bis zum 15.01.2016 für einen dieser Masterstudiengänge:

Ägyptologie und Koptologie
Altorientalistik
Antike Kulturen
Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte
Deutsche Philologie
Englische Philologie
Geschichte
Indologie
Iranistik
Klassische Archäologie
Komparatistik
Kunstgeschichte
Neuere Deutsche Literatur
North American Studies
Philosophie
Romanistik
Skandinavistik
Ur- und Frühgeschichte

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 15. Januar über das Online-Bewerbungsportal: https://masterbewerbung.phil.uni-goettingen.de

Erforderliche Unterlagen: • Lebenslauf
• FlexNow-Auszug, der mind. 150 ECTS belegt
• ggf. ein dreiseitige Exposé zur Studienmotivation
• ggf. Sprachnachweise

Kontakt: snezana.manojlovic@zvw.uni-goettingen.de

Weitere Informationen: http://www.uni-goettingen.de/phil-masterkoordination

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© Universität Göttingen, Pressestelle

Sprachsensibler Fachunterricht - aber wie?

Eine Weiterbildung für Göttinger Referendare zeigt, wie sprachliche Förderung in den Unterricht integriert werden kann.

Im Rahmen des Mercator-Projekts Umbrüche gestalten ist in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg das neue Fortbildungskonzept „Deutsch als Zweit- und Fremdsprache (DaZ/DaF) und Sprachsensibler Fachunterricht“ entwickelt worden. Die Qualifikation soll Referendare aller Fächer dazu befähigen, sprachsensiblen Unterricht zu gestalten. Wichtig sind hier ein offenes Kulturverständnis und die Fähigkeit, sich auf Neues und Fremdes einzulassen.

Die Fortbildung beginnt im Februar/März 2016.

Weitere Informationen zu den Inhalten sowie der Organisation erhalten Sie bei den Ansprechpartnerinnen:
zuzana.muench-mankova@phil.uni-goettingen.de
juliane.messerschmidt@phil.uni-goettingen.de

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© Zuzka Münch-Manková

BERUFLICHE ZUKUNFT
"Was wurde aus...?" - Alumni stellen sich vor

Claudia Bigos, Abschlussjahrgang 1996, ist Musikwissenschaftlerin und Klavierlehrerin.

Studiert habe ich in Göttingen...seit dem Wintersemester 1988/89 Musikwissenschaft und Romanische Philologie. Ich wusste schon früh, dass Göttingen eine schöne Stadt zum Studieren ist. Ihr guter internationaler Ruf eilt ihr voraus!

Mein beruflicher Werdegang... begann in Polen, wo ich eine wunderbare Berufsausbildung zur Musikinstrumentalistin im Fach Klavier gemacht habe. Dann leitete ich den Fachbereich für Klavier an der Musikschule in Göttingen, bevor ich nach Braunschweig zog, wo ich weiter Klavier unterrichte. Besonders schön ist, dass ich seit kurzem wieder als Musikwissenschaftlerin arbeite und Konzertberichte und Artikel in Fachzeitschriften veröffentliche. Zudem bin ich auch Jury-Mitglied für das Tastentaumelfestival in Braunschweig und zweite Vorsitzende im Deutschen Tonkünstlerverband (Bezirk Braunschweig). Gerade arbeite ich an der „Entdeckung der Musik vergessener Komponisten“, ein Thema, das mich fasziniert und begeistert und in mir den Wunsch weckt, diese Musik einmal vom Archiv auf die Konzertbühne zu bringen.

An meinem Studium hat mir besonders gefallen... dass die Professoren es geschafft haben, mich mit ihrer Begeisterung für Musik und Literatur nachhhaltig zu prägen. Ein Gefühl, das ich an meine Schüler weitergeben möchte.

Ein Studium der Geisteswissenschaften... schult das freie Denken. Wer kann sich schon jahrelang mit Literatur und Musik auseinandersetzen? Für mich als Spätaussiedlerin aus Polen war es zudem wichtig, über die neue Sprache und das Denken darin meine Persönlichkeit zu entwickeln und meine Integration zu erreichen.

Mein persönlicher Tipp für den Berufseinstieg ist... seinen Neigungen und dem Herzen zu folgen und das, was man tut, mit vollem Einsatz und Engagement machen. Noch wichtiger vielleicht: Netzwerke mit interessanten Gleichgesinnten bilden und diese Kontakte sorgsam pflegen.

Mein charakteristischster Moment in der Studienzeit... war es, eigene Ideen und Konzepte für meine Magisterarbeit zu entwickeln und diese auch überzeugend zu vertreten. Das war die schönste und schwierigste Phase in meinem ganzen Studium, die mir aber zeigte, dass man Ziele, per aspera ad astra, erreichen kann.

Mit Göttingen verbinde ich... eine tolle Infrastruktur, coole Kneipen, eine tolle Kulturszene und natürlich die fantastische Universitätsbibliothek! Und wer etwas Glück hat, findet sogar dort die Liebe seines Lebens und kann dann ohne einen Doktortitel das Gänseliesel küssen! Dieses Glück habe ich gehabt. Danke Göttingen!

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© Privat

KWZ-NEWS
Nicht zu knacken: Laptopschlösser zum Ausleihen

Sie brauchen eine Pause vom Lernen, sind aber besorgt um Ihren Laptop?

An der BBK-Servicetheke können Sie gegen Pfand Laptopschlösser ausleihen und so ihren Laptop sicher verwahren.

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© Antje Niemann, SUB